REWE Reinbek macht dicht – der letzte Supermarkt im Zentrum von Reinbek schließt.
Inhaltsverzeichnis
Viele Anwohner sind besorgt, da die Einkaufsmöglichkeiten vor Ort stark eingeschränkt werden. Besonders ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen sind davon betroffen. Warum der REWE-Markt in der Bergstraße beim CCR in Reinbek schließt, ist bislang unklar.

Seit Dezember 2025 geschlossen: REWE in Reinbek in der Bergstraße beim CCR – Foto: Siefken
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Die aktuelle Lage
(Stand: 06. Januar 2025)
Aus für REWE Reinbek in der Bergstraße: Seit Dezember 2025 ist der REWE-Markt endgültig geschlossen! Damit verschärft sich die Leerstandssituation in Reinbek, da für die Fläche im CCR weiterhin kein neuer Betreiber gefunden wurde und eine zeitnahe Lösung nicht absehbar ist. Angesichts dieser Entwicklung ist nun die Stadt Reinbek gefordert, aktiv zu werden und durch eine gezielte Wirtschaftsförderung neue Impulse gegen die zunehmende Verödung der Reinbeker Innenstadt zu setzen.
Bürgermeister Björn Warmer hat im Reinbeker (Ausgabe 17.11.2025) angekündigt, dass die Innenstadt Reinbeks – vom Schloss bis zum Rosenplatz – im kommenden Jahr gründlich untersucht wird. Ziel ist es, herauszufinden, welche Qualitäten fehlen und wo Handlungsbedarf besteht. Der Wandel im Einzelhandel und die Situation des CCR, das laut Warmer „etwas aus der Zeit gefallen ist“, spielen dabei eine wichtige Rolle. Auch die geringe Aufenthaltsqualität sowie der starke Verkehr im Zentrum sollen genauer betrachtet werden. Die Verwaltung hat bereits einen ersten Rundgang unternommen, bei dem verschiedene Fachbereiche ihre Perspektiven eingebracht haben. Die Ergebnisse werden nun ausgewertet, bevor das neue Innenstadtkonzept offiziell ausgeschrieben wird. Anschließend sollen auch Bürgerinnen und Bürger umfassend einbezogen werden.
Momentan gibt es keine offizielle Bestätigung, dass eine andere Supermarktkette den ehemaligen REWE-Standort übernimmt oder zumindest Interesse gezeigt hat.

Der REWE in Reinbek hat im Dezember 2025 seine Filiale dauerhaft geschlossen, was für die Kunden in der Umgebung ein schwerer Schlag ist.
Nachfolgersuche: Das Größenproblem
Bürgermeister Björn Warmer (SPD) hat die schwierige Situation um die Nachfolge des zum Jahresende 2025 schließenden REWE-Marktes und die Tiefgarage im CCR in Der Reinbeker (Ausgabe 13.10.2025) kommentiert.
Die Suche nach einem adäquaten Nachfolger gestaltet sich laut Warmer „alles andere als einfach“, da die Ladenfläche für die heutigen Anforderungen vieler Einzelhändler ungünstig ist.
- Zu klein für Discounter: Die Fläche ist zu klein und es fehlen große Parkplätze, weshalb sie für Filialen wie „die LIDLs und Nettos dieser Welt“ uninteressant ist.
- Zu groß für kleine Formate: Gleichzeitig ist die Fläche zu groß für „die kleinen Nahversorger wie REWE City und dergleichen.“
Tiefgarage: Brandschutz-Probleme im Fremdbesitz
Die Tiefgarage beim Rewe Reinbek unter dem städtisch renovierten Parkdeck sei zwar seitens der Stadt fertiggestellt, aber die vollständige Eröffnung wird durch Probleme im nicht-städtischen Teil verzögert:
„Allerdings sind die hinteren Teile dieser Garage nicht im Eigentum der Stadt und dort hapert es mit dem Brandschutz.“ (Björn Warmer)
Die Rolle der Stadt
Die Stadt kann weder die Nachfolge direkt bestimmen noch die Mängel im Privatbesitz beheben. Die Rolle der Verwaltung beschränkt sich daher auf das Drängen und die Unterstützung, um das Ziel zu erreichen:
„Wir kämpfen dafür, dass hier am Ende wieder ein Nahversorger einzieht […]. Direkt beeinflussen können wir das nicht, aber wir unterstützen, wo es nur geht.“ (Björn Warmer)
Quelle: Kolumne von Bürgermeister Björn Warmer in Der Reinbeker, Ausgabe 13.10.2025
„Netto-Märkte sind oft kleiner“
In der Diskussion um die Flächenproblematik melden sich auch Bürgerinnen und Bürger zu Wort.
Ein Leser schrieb in einem Kommentar auf Reinbek-Online:
„Ich arbeite in Harburg und kaufe deshalb häufig bei Netto in der Lauterbachstraße ein. Der Netto dort ist sogar noch etwas kleiner als der REWE in Reinbek. Daher kann ich die Aussage, dass die Fläche zu klein für einen Netto sei, nicht nachvollziehen.“
Sein Einwand zeigt: Die Argumentation, der Standort sei zu klein, ist vielleicht nicht der eigentliche Grund, warum sich im CCR bisher kein neuer Discounter oder Supermarkt ansiedeln will, fehlende Parkplätze wahrscheinlich eher.
Rewe Reinbek schließt: Der letzte Supermarkt in der Innenstadt schließt – Kunden sind empört
Reinbek steht vor einer einschneidenden Veränderung: Der letzte Supermarkt im Zentrum, der Rewe-Markt an der Bergstraße, wird im Dezember 2025 seine Türen schließen, laut einem Bericht im Hamburger Abendblatt. Diese Nachricht sorgt bei den Anwohnern für großes Entsetzen, denn damit geht eine zentrale Einkaufsmöglichkeit in Reinbek verloren.
Nach der Schließung des Rewe-Marktes bleiben in der Altstadt von Reinbek nur noch kleinere Geschäfte wie Rathmann, Tevekkül und Adnan Cinar übrig, die Lebensmittel anbieten. Diese Läden können jedoch nicht die Versorgungslücke füllen, die durch die Schließung des großen Supermarktes entsteht. Die Bewohner fürchten, dass sie in Zukunft weiter fahren müssen, um ihre täglichen Einkäufe zu erledigen, was besonders für ältere Menschen und Familien mit kleinen Kindern eine Belastung darstellt.

Die Tiefgarage unter dem REWE-Markt an der Bergstraße in Reinbek ist seit etwa Juli 2024 geschlossen. Foto: Siefken
Warum schließt der Rewe-Markt in Reinbek?
Die Gründe für die Schließung von REWE Reinbek bleiben unklar. Das Unternehmen äußert sich nicht dazu, was die Spekulationen und die Enttäuschung in der Bevölkerung weiter anheizt. Liegt es an wirtschaftlichem Druck, einer strategischen Neuorientierung oder etwas anderem? Ein möglicher Faktor könnten hohe Mietkosten sein, die den Betrieb im City-Center Reinbek unrentabel machen.
Auch die allgemeine Kostenentwicklung im Einzelhandel spielt eine Rolle. Steigende Energiepreise, höhere Löhne und gestiegene Lieferkosten belasten Supermärkte zunehmend. Zudem könnte die geringe Laufkundschaft im in die Jahre gekommenen City-Center Reinbek ausschlaggebend sein. Wenn ein Standort nicht genug Umsatz generiert und gleichzeitig hohe Fixkosten entstehen, wird er für Handelsketten unattraktiv. Vielleicht setzt REWE auch verstärkt auf größere Märkte an besser frequentierten Standorten, um wirtschaftlich effizienter zu arbeiten.
Ein weiterer Grund für die Schließung des REWE-Supermarktes könnte die rückläufige Kundenfrequenz gewesen sein. Vermutlich wurde die Filiale in Reinbek zunehmend nur noch für kleinere Einkäufe genutzt, was die Wirtschaftlichkeit des Standortes verschlechterte.
Die schwierige Parkplatzsituation könnte ein weiterer möglicher Grund für die Schließung von REWE Reinbek sein. In den vergangenen Monaten mussten die Kunden aufgrund der Sanierung des Parkdecks und der derzeit laufenden Sanierung der Tiefgarage durch die Stadt Reinbek mit erheblichen Einschränkungen rechnen. Diese Baumaßnahmen haben die Erreichbarkeit des Supermarktes deutlich erschwert und könnten zu einem spürbaren Kundenrückgang geführt haben.
Gerade für einen Supermarkt sind gute Parkmöglichkeiten wichtig, da viele Kunden mit dem Auto einkaufen. Fehlen Parkplätze oder sind diese nur schwer erreichbar, weichen viele Kunden auf andere Einkaufsmöglichkeiten aus. In Kombination mit steigenden Betriebskosten und einer möglichen strategischen Neuausrichtung von REWE könnte dies ein weiterer Faktor für die Schließung des Marktes gewesen sein.
Ohne eine offizielle Stellungnahme bleibt es jedoch bei Spekulationen. Klar ist nur, dass die Schließung für viele Anwohner eine erhebliche Veränderung bedeutet.
Die Reaktion der Bürger
Die Reaktionen auf die Schließung sind einhellig: Entsetzen und Unverständnis. „Das ist ein Schlag ins Gesicht der langjährigen Kunden“, sagt ein langjähriger Stammkunde. Viele Reinbeker haben sich an den täglichen Gang zum Rewe-Markt gewöhnt, schätzen die Nähe und den Service. Die Nachricht von der Schließung hat deshalb eine Welle der Bestürzung durch die Stadt geschickt.
Einige Reinbeker zeigen sich verärgert über die Entscheidung, während andere auf eine baldige Nachnutzung der Flächen des Rewe in Reinbek hoffen. Ob sich ein neuer Einzelhändler ansiedelt oder ob das Gebäude einer anderen Nutzung zugeführt wird, ist derzeit unklar.
Die Schließung des Rewe-Marktes markiert das Ende einer Ära für die Innenstadt von Reinbek. Ob sich dies langfristig auf die Attraktivität des Stadtzentrums auswirkt, bleibt abzuwarten. Klar ist jedoch, dass viele Menschen sich eine Lösung für die künftige Nahversorgung wünschen.
Supermarkt gesucht: Was kann die Stadt Reinbek tun?
Damit sich ein neuer Supermarktbetreiber für die Nachnutzung der REWE Ladenfläche entscheidet, könnte die Stadt Reinbek gezielte Maßnahmen ergreifen. Eine Möglichkeit wäre, aktiv auf potenzielle Einzelhändler wie Edeka, Aldi, Netto, PENNY oder Lidl zuzugehen und den Standort attraktiv zu vermarkten. Wirtschaftliche Anreize wie Mietzuschüsse oder Steuererleichterungen könnten helfen, das Interesse potenzieller Betreiber zu wecken.
Darüber hinaus könnte die Stadt gemeinsam mit dem Eigentümer des City-Centers Reinbek (CCR) an einer Modernisierung der Immobilie arbeiten. Eine ansprechendere Gestaltung und eine bessere Nutzung der leerstehenden Flächen würden die Attraktivität des Standortes erhöhen. Maßnahmen zur Belebung der Innenstadt könnten auch dazu beitragen, einen neuen Betreiber zu gewinnen und die Lebensmittelversorgung für die Anwohner langfristig zu sichern.
Mit einer gezielten Strategie könnte die Stadt Reinbek dazu beitragen, dass die Ladenfläche nicht lange leer steht und die Versorgung der Anwohner mit Lebensmitteln gesichert ist.
Die wahrscheinlichsten Nachfolge-Kandidaten
Unter Berücksichtigung der ungünstigen Zwischengröße der REWE-Fläche (zu groß für kleine City-Shops, zu klein für Standard-Discounter) kommen vor allem Ketten in Frage, die spezielle Kleinflächen-Formate für Innenstädte entwickelt haben:
Flexible Vollsortimenter:
- EDEKA Kleinflächenkonzept / Nah & Gut: EDEKA bietet über seine selbstständigen Kaufleute und das Format Nah & Gut flexible Lösungen für Flächen zwischen 600 und 1.000 Quadratmetern an, die auf das Vollsortiment und Frische ausgerichtet sind.
Discounter mit City-Konzepten:
- Netto Marken-Discount City: Dies ist ein hochrelevanter Kandidat. Dieses Spezialformat des Netto Marken-Discount (EDEKA-Gruppe) ist explizit für kleinere Verkaufsflächen in urbanen Lagen konzipiert, die keine Aktionsware aus dem Non-Food-Bereich führen. Dies würde die REWE-Fläche im CCR von der Nutzung her ideal bespielen.
- PENNY: Der Discounter der REWE-Gruppe ist traditionell flexibler in seinen Flächenanforderungen als Lidl und Aldi und ebenfalls eine Option für Bestandsimmobilien.
Die Suche konzentriert sich demnach auf diese Spezialformate, da die Lage eine Übernahme der standardisierten Großmärkte (Lidl, Aldi, Standard-EDEKA) ausschließt.
Fazit:
Die Schließung des REWE Ende 2025 reißt eine zentrale Lücke in die Lebensmittelversorgung im Zentrum Reinbeks. Das Problem ist doppelt: Einerseits ist die Ladenfläche selbst für die Konzepte der externen Ketten unpassend (zu groß für City-Formate, zu klein für Standard-Discounter).
Andererseits wird der Standort durch die katastrophale Parksituation massiv abgewertet: Die wichtige CCR-Tiefgarage ist seit Juli 2024 (!) geschlossen, und die verbleibenden rund 20 Parkplätze sind für jeden Supermarkt viel zu wenig.
Ob ein Nachfolger (z.B. EDEKA, Netto oder PENNY) bereit ist, dieses Risiko einzugehen, hängt nun davon ab, ob die Stadt den Druck aufrechterhält, die Wiedereröffnung der Tiefgarage zügig abzuschließen. Die Zukunft der Innenstadt hängt maßgeblich von einer schnellen und pragmatischen Lösung ab.
Ich finde es wirklich schade, dass der Rewe in der Bergstraße bald schließen wird. Ich bin dort seit über 40 Jahren Kunde, schon damals, als es noch Minimal war. Der Markt war für mich und viele andere eine feste Anlaufstelle für den täglichen Einkauf. Gerade für ältere Menschen oder Leute ohne Auto wird es jetzt viel schwieriger, eine gute Einkaufsmöglichkeit in der Nähe zu finden.
Ich hoffe sehr, dass an dieser Stelle ein anderer Supermarkt oder Discounter einzieht – ein Aldi oder Lidl wäre eine gute Lösung, damit Reinbek nicht komplett ohne zentrale Nahversorgung dasteht. Es wäre wirklich traurig, wenn stattdessen nur noch Wohn- oder Büroflächen daraus werden. Vielleicht kann die Stadt ja etwas tun, um eine neue Lösung für uns Kunden zu finden?
Ich bin total enttäuscht, dass der REWE in Reinbek schließt. Das ist mein Lieblingssupermarkt, in dem ich seit Jahren einkaufe. Ich bin immer gerne hierhergekommen, weil die Auswahl an Produkten groß war und die Mitarbeiter sehr freundlich waren.
Ich verstehe nicht, warum der Supermarkt geschlossen wird. Ich hoffe, dass es bald einen neuen Supermarkt in der Nähe geben wird, der eine ähnliche Auswahl und Qualität bietet.
Vielen Dank an alle Mitarbeiter des REWE in Reinbek für die tolle Arbeit! Ich werde euch vermissen.
Ein möglicher Grund für die Schließung des Rewe-Marktes könnte die hohe Miete sein. Vielleicht lohnt sich der Betrieb einfach nicht mehr, insbesondere im in die Jahre gekommenen City-Center Reinbek (CCR), das nicht gerade für hohe Besucherzahlen bekannt ist. Wenig Laufkundschaft bedeutet weniger Umsatz, und wenn dann noch hohe Fixkosten wie Miete und Personal hinzukommen, könnte es für Rewe wirtschaftlich nicht mehr attraktiv sein. Natürlich ist das nur eine Vermutung, denn genaue Gründe wurden bisher nicht offiziell genannt.
Möglich wäre auch, dass sich der Konzern auf andere, besser frequentierte Standorte konzentrieren will. Vielleicht sind Filialen in größeren Einkaufszentren oder an verkehrsreicheren Straßen lukrativer als ein Markt in einer eher ruhigen Ecke. Zudem steigen überall die Betriebskosten, sei es durch steigende Energiekosten oder höhere Löhne – das könnte ebenfalls eine Rolle spielen.
Schade ist es auf jeden Fall, vor allem für die Menschen, die hier seit Jahren einkaufen. Hoffentlich wird bald bekannt, ob es eine Nachnutzung des Standorts gibt. Ein neuer Supermarkt oder Discounter wäre wünschenswert.
Die genauen Gründe für die Schließung des Marktes in Reinbek werden wir von REWE wohl nicht erfahren. Es liegt aber nahe, dass der Standort einfach nicht mehr attraktiv genug ist. Schließlich ist das CCR schon seit Jahren ziemlich heruntergekommen, viele Läden stehen leer und die Laufkundschaft nimmt immer weiter ab. Vielleicht lohnt sich der Betrieb für REWE unter diesen Umständen einfach nicht mehr.
Die große Frage ist nun, ob die Stadt Reinbek aktiv wird, um eine Nachnutzung der Ladenfläche zu ermöglichen. Ein neuer Supermarkt wäre dringend notwendig, um die Lebensmittelversorgung in der Innenstadt zu sichern. Es wäre wünschenswert, dass die Stadt mit möglichen Betreibern Kontakt aufnimmt und eine Lösung findet, bevor die Fläche langfristig ungenutzt bleibt. Ansonsten besteht die Gefahr, dass die Reinbeker Innenstadt weiter an Attraktivität verliert.
Die Lage ist eigentlich sehr gut und das Artikelsegment hat auch wenig Konkurrenz durch Onlinehandel. Schade war, dass es keine klassische Fleisch- und Wursttheke mehr gab und auch eine Bäckerei war nicht mehr vorhanden. Rewe liegt an einer sehr stark befahrenen Straße, eigentlich liegt es nahe, dann auf dem Weg etwas einzukaufen. Fehlende Parkplätze, grade in der Sanierungsphase der Parkflächen, sind ein Problem.
Das Center ist tatsächlich aus der Zeit gefallen und nicht mehr modern. Den Betreibern könnte man empfehlen, eine Mietkürzung anzubieten.
Unschön war leider auch, dass sich der Eingangsbereich zu einer Art Alkoholikertreff und Obdachlosentreff entwickelt hatte. Klar, man kann die Vodkaflaschen dort erwerben, aber es zuzulassen, dass diese direkt vor dem Eingang konsumiert werden, schreckt Kunden ab. Künftige Betreiber sollten vielleicht einen Sicherheitsdienst in Betracht ziehen.
Ich kann es kaum glauben, dass der Rewe in Reinbek jetzt auch noch schließt! Als langjähriger Kunde bin ich wirklich enttäuscht. Wo soll man denn jetzt vernünftig einkaufen? Die Alternativen sind entweder zu weit weg oder bieten nicht das, was ich von Rewe gewohnt bin. Es ist echt schade, dass solche Läden immer mehr verschwinden – erst recht in einer Stadt wie Reinbek, wo man doch auf eine gute Nahversorgung angewiesen ist. Hoffentlich überlegt sich das Management das nochmal oder es kommt zumindest ein würdiger Ersatz. Bis dahin bleibt mir wohl nur, mich zu ärgern und woanders hinzufahren.
Die Schließung des REWE-Marktes an der Bergstraße in Reinbek Ende 2025 ist vor allem auf die Unzufriedenheit des Unternehmens mit dem Zustand des Gebäudes zurückzuführen. Bürgermeister Björn Warmer erklärte, dass REWE schon lange mit dem Objekt unzufrieden war. Die Schließung stehe nicht in Verbindung mit Brandschutzmaßnahmen im Sachsenwald-Forum oder der Tiefgarage, sondern resultiere aus den unzureichenden Eigenschaften des Gebäudes, die den Anforderungen von REWE nicht mehr entsprechen.
Zusätzlich spielten sinkende Kundenzahlen eine Rolle. Die Filiale wurde zunehmend nur noch für kleine Einkäufe genutzt, was die Wirtschaftlichkeit des Standorts minderte.
Die Stadt Reinbek arbeitet aktiv an einer Nachnutzung der Fläche, um die Nahversorgung in der Innenstadt zu sichern. Es laufen Gespräche mit potenziellen Nachfolgern, um einen geeigneten Ersatz für den REWE-Markt zu finden. Quelle: https://downloads.derreinbeker.de/ausgaben/2025-03-10.pdf
Das CCR wird doch immer leerer, und jetzt fällt auch noch der REWE weg. Ich hab echt Zweifel, ob da überhaupt was Neues reinkommt. Ein Billig-Discounter wäre noch das geringste Übel, aber selbst das scheint unwahrscheinlich, so wie das Center vor sich hin dümpelt. Die Stadt müsste endlich was tun, sonst wird die Innenstadt in Reinbek zur Geistermeile! Hoffentlich gibt’s bald Infos, was mit der Fläche passiert.
Unsere Veranwortlichen im Reinbeker Rathaus regieren an den Interessen der Bürger vorbei. Die Tiefgarage ist für den Erfolg des Centers unerlässlich und muss schnellstens wieder geöffnet werden. Die Bauarbeiten sollten schon vor Monaten abgeschlossen sein. Alle Bürger warten darauf! Es ist eine große Blamage für unsere Stadt, öffentlich ihre Unfähigkeit in der Bearbeitung wichtiger Projekte zu zeigen. Gerade in Zeiten wirtschaftlicher Herausforderungen sollten die Mieter im Center nicht noch zusätzliche Einbußen durch allzu lang anhaltende Bauarbeiten tragen müssen. Das ist einfach unfair!
Ich habe neulich beim Friseur gehört, dass eventuell ein NETTO Discounter in die Räumlichkeiten des ehemaligen REWE-Marktes in Reinbek kommen soll. Ob an dem Gerücht wirklich etwas dran ist, weiß ich allerdings nicht. Persönlich fände ich es sehr gut, wenn es stimmt – ich gehe in Hamburg öfter bei NETTO einkaufen und bin dort immer zufrieden gewesen. Ein neuer Supermarkt wäre für Reinbek auf jeden Fall eine Bereicherung.
Damit verliert leider auch das Hotel an Attraktivität, hat der REWE doch einfach günstiges Abendessen ermöglicht.
Ich arbeite in Harburg und kaufe deshalb häufig bei Netto Marken-Discount in der Lauterbachstraße ein. Der Netto dort ist sogar noch etwas kleiner als der Rewe in Reinbek. Daher kann ich die Aussage, dass die Fläche von REWE Reinbek zu klein für einen Netto sei, nicht nachvollziehen.
Der PENNY Markt in der Hermann-Koerner-Strasse beim Schwimmbad ist auch kleiner als der jetzige REWE. Also ich denke, ein PENNY könnte dort auch einziehen im CCR.
Es ist ein Armutszeugnis für die Stadt Reinbek. Wer heute durch die Bergstraße oder das City-Center Reinbek (CCR) geht, erlebt kein lebendiges Zentrum, sondern eine schleichende Kapitulation. Mit dem Auszug des REWE Supermarkts im Dezember 2025 wurde das Rückgrat der innerstädtischen Nahversorgung endgültig gebrochen.
Dienstleistungs-Wüste statt Lebensqualität: Die Realität sieht inzwischen so aus: Man kann sich in der Innenstadt zwar ein Hörgerät kaufen oder eine Immobilie vermitteln lassen – aber den Einkauf im Supermarkt nicht mehr erledigen. Nachdem nun auch die Deutsche Bank ihre Filiale endgültig aufgegeben hat und immer mehr Schaufenster leer bleiben, verschwinden die Frequenzbringer, die eine Innenstadt am Leben erhalten. Eine Stadtmitte ohne Supermarkt verliert ihre Funktion als Zentrum und wird zu einer bloßen Ansammlung von leerstehenden Geschäften und Immobilien.
Wo ist die Vision der Stadtplaner? Es wirkt fast so, als hätte man die Stadtplanung dem freien Fall überlassen. Während man in anderen Kommunen händeringend versucht, die Aufenthaltsqualität zu erhöhen, scheint man in Reinbek zuzusehen, wie das CCR „aus der Zeit fällt“. Die jahrelange Hängepartie um die gesperrte Tiefgarage ist dabei das Symbolbild des Scheiterns: Wer keine Parkmöglichkeiten bietet, darf sich über sinkende Kundenzahlen und flüchtende Unternehmen nicht wundern.
Der Domino-Effekt: Der Einzelhandel stirbt leise! Die Stadtverwaltung muss verstehen: Ein Supermarkt ist der entscheidende Anker, der Menschen in die Stadt zieht. Fällt dieser weg, blutet der restliche Einzelhandel unweigerlich aus. Wer für den Wocheneinkauf sowieso das Auto nehmen muss, um an den Stadtrand zu fahren, der wird auch den restlichen Besorgungsbummel nicht mehr in der Reinbeker City erledigen. Das Ergebnis? Noch mehr Leerstand und eine Innenstadt, die zur Geistermeile verkommt.
Wir brauchen Taten, keine Konzepte! Es reicht nicht, im Rathaus weitere Analysen und Untersuchungen anzukündigen, während draußen die Lichter ausgehen. Reinbek braucht jetzt eine mutige Wirtschaftsförderung, die aktiv um Nachfolger kämpft und die infrastrukturellen Hürden mit Hochdruck aus dem Weg räumt. Es müsste genau das Gegenteil von dem passieren, was wir gerade erleben, damit Reinbek endlich wieder ein attraktives Zentrum bekommt und man nicht für jeden Einkauf das Auto nehmen oder im Internet bestellen muss. Wenn Reinbek nicht aufpasst, bleibt vom Zentrum bald nur noch das Schloss übrig – schön anzusehen, aber für den Alltag der Bürger völlig bedeutungslos.