Reinbek-Online

Blog zu Reinbek, Hamburg und Umgebung
Reinbek

March 17th, 2009

Osterfeuer in Reinbek – Schoenningstedt

Auch in diesem Jahr gibt es in Reinbek bei Schönningstedt wieder ein Osterfeuer von der Freiwilligen Feuerwehr Schönningstedt.

Osterfeuer

Das Osterfeuer findet statt in Schönningstedt am 11. April 2009 ab 18 Uhr, Oher Straße 18 (Gerätehaus).

March 17th, 2009

Osterfeuer als Brauchtum – keine Abfallentsorgung

Der Kreis Stormarn weist darauf hin, dass Feuer zur Osterzeit nur dann als Osterfeuer erlaubt sind, wenn sie eindeutig der Brauchtumspflege dienen.

Als Brennmaterial darf lediglich unbehandeltes naturbelassenes Holz in Form von stückigem Scheit- oder Kaminholz genutzt werden. Dagegen sind alle Feuer, mit denen Altholz und alle anderen pflanzlichen Abfälle wie z.B. Grünschnitt oder Äste verbrannt bzw. entsorgt werden, grundsätzlich verboten, auch wenn sie zur Osterzeit stattfinden. Wer hierfür verantwortlich ist, handelt ordnungswidrig und muss mit strafrechtlicher Anzeige und Bußgeld rechnen.

In Schleswig-Holstein ist das Verbrennen von Grünabfällen nur dann erlaubt, wenn keine anderen Entsorgungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen oder wenn es ausschließlich zur Knickpflege dient. Da jedoch im Kreis Stormarn kreisweit die Biotonne eingeführt worden ist und bei größeren Mengen die zentral gelegenen Recyclinghöfe der Abfallwirtschaftsgesellschaft Stormarn in Reinfeld, Bad Oldesloe, Bargteheide, Ahrensburg, Trittau, Stapelfeld und Reinbek den Grünabfall annehmen, ist das Verbrennen dieser Abfälle nicht erlaubt. Siehe auch Abfallfibel

Ausnahmegenehmigungen können daher nur bei besonderen Umständen erteilt werden. Anträge sind bei der Abfallbehörde des Kreises und nicht bei den Gemeinden zu stellen. “Nutzen Sie daher die Gelegenheit und besuchen Sie die Veranstaltungen der Vereine, Kirchengemeinden, Feuerwehren oder Gemeinden in Ihrer Nähe. Dann haben Sie neben dem Feuer auch ein geselliges Ereignis und tragen außerdem auch etwas zum Klimaschutz bei.”, so Hans-Gerd Eissing, Fachbereichsleiter Umwelt beim Kreis Stormarn. “2007 dürfte es allein zu Ostern über 1000 Feuer in Stormarn gegeben haben, die sicherlich nicht alle reine Brauchtumsfeuer mit hierfür geeignetem Feuerholz gewesen sind.”

March 17th, 2009

Reinbek in den 30er Jahren – Foto

Die Sophienstraße in Reinbek in den 30er Jahren. Im Hintergrund ist der alte Bahnhof zu sehen.

Reinbek Sophienstrasse
Reinbek in den 30er Jahre – Foto: Siefken

March 16th, 2009

Neuer Famila Supermarkt in Reinbek

Am 11. März hat das neue famila-Warenhaus in der Liebigstraße in Reinbek eröffnet. Rund 14 Millionen Euro hat das Unternehmen in den neuen Standort investiert und allein bei famila 30 neue Arbeitsplätze geschaffen.

Auf dem Nachbargrundstück wurde ein Fachmarktzentrum mit 2.000 qm errichtet. Durch die Nutzung der Geothermie geht famila neue Wege bei der Energieversorgung.

famila Reinbek
Neues Famila-Warenhaus in Reinbek – Foto: Siefken

Als zukunftsweisende und umweltfreundliche Alternative zur klassischen Energieversorgung setzt famila in Reinbek auf Geothermie. Mit Hilfe von 30 Sonden in 99 m Tiefe wird die in der Erdkruste gespeicherte Wärme zum Heizen und Kühlen des famila-Warenhauses genutzt. Ein teilbegrüntes Dach trägt zusätzlich zu angenehmen Temperaturen im Innenbereich bei. Als weitere energiesparende Maßnahme wird die von Kühlmöbeln erzeugte Wärme für die Beheizung des Hauses im Winter genutzt. Der Raumheizwärmebedarf senkt sich durch diese energiesparenden Maßnahmen in normalen Wintern auf nahezu Null. So können pro Jahr 50.000 Liter Heizöl und ca. 120.000 Kilogramm CO2 eingespart werden.

Im neuen Reinbeker famila-Warenhaus werden insgesamt 114 Mitarbeiter beschäftigt. „Damit unsere Kunden auch auf großer Fläche den vollen Service genießen können, haben wir das famila-Verkaufsteam personell verstärkt“ so famila-Geschäftsführer Christian Lahrtz. „Es freut uns sehr, dass wir in Reinbek neben einem neuen Einkaufserlebnis auch 30 neue Arbeitsplätze schaffen konnten“. Das famila-Verkaufsteam um Warenhausleiter Manfred Loose wird unterstützt von vier Auszubildenden.

Das neue famila-Haus setzt im Hinblick auf den Ladenbau besondere Maßstäbe. In Reinbek wurde ein modernes Einrichtungs-, Farb- und Beleuchtungskonzept umgesetzt, das auf die Besonderheiten der Fachabteilungen abgestimmt ist. Ein Highlight ist der von famila in Eigenregie geführte Fischshop. Neben täglich frischem Fisch gibt es auch Garnelen, Krustentiere, Muscheln, Räucherfisch, Fischarten aus fernen Ozeanen oder selbst gemachte Fischbrötchen und Feinkostsalate. Auf Wunsch wird der Fisch filetiert und küchenfertig zubereitet. Der Obst- und Gemüsebereich präsentiert sich auf großer Fläche im Eingangsbereich und bietet Wochenmarktatmosphäre. Die Weinfachabteilung „Schneekloth Weindepot“ zeichnet sich durch ihre hochwertige Einrichtung aus. Weitere Highlights sind die Bedienungsbereiche („famila-Verwöhntresen“) und die Drogerieabteilung mit Fachmarktcharakter. Auf einer Fläche von 4.150 qm werden auch in diesem famila-Warenhaus über 40.000 verschiedene Artikel angeboten.

famila in Reinbek
Famila in Reinbek – überdachte Parkplätze – Foto: Siefken

Neben dem famila-Warenhaus gibt es einen separaten famila-Getränkemarkt auf 470 qm Fläche. Im Eingangsbereich lädt ein Backshop mit Café und abgetrennter Raucherlounge der Bäckerei von Allwörden zum Verweilen ein. Getreu dem Motto „alles unter einem Dach“ sind zudem Friseur Klinck, ein SB-Center der Volksbank Stormarn, der Blumenshop Kudling, die Apotheke Lindenau, ein Vodafone-Mobilfunk-Shop und eine Postfiliale im neuen Einkaufszentrum zu finden. Im Fachmarktzentrum öffnet gemeinsam mit dem famila-Warenhaus das Siemes Schuhcenter. Die restlichen freien Flächen werden in Kürze vermietet, die Gespräche laufen bereits.

Die Serviceleistungen von famila sind darauf ausgerichtet, den Einkauf zu einem entspannten und angenehmen Erlebnis zu machen. Kostenlose Parkplätze (zum Teil überdacht), Einkaufswagen ohne Pfand, Self-scanning-Kassen, Ticketvorverkauf, Ruhebänke, Präsentkorb- und Kalte-Platten-Service sind bei famila selbstverständlich. Ein echtes Highlight sind auch die kundenfreundlichen und besonders langen Öffnungszeiten: Das Reinbeker famila-Haus ist ab sofort Montag bis Samstag von 8:00 Uhr bis 21:00 Uhr geöffnet.

weitere Fotos vom Famila Supermarkt – (Fotos Famila):

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March 16th, 2009

Reinbek – Warnung vor "falschen" Handwerkern

Vermeintliche Handwerker hatten eine Familie in der Straße Schatzkammer in Reinbek offenbar über einen längeren Zeitraum um ihr Geld gebracht. Am 12.02.09 hatten eine oder mehrere Person/- en an der Haustür einer 83jährigen Bewohnerin geklingelt, um ihr mitzuteilen, dass ihr Haus in einem “abenteuerlichen” Zustand wäre.

Ein Mann erklärte der alten Dame, er sei selbst Handwerker, fahre durch die Gegend und suche sich aufgrund der momentan herrschenden Flaute selbst seine Aufträge. Er bot der Frau zunächst an, Dach und Schornstein in Ordnung zu bringen. Anschließend händigte er ihr einen gelben “Auftragszettel” auf, worauf stand, dass anscheinend insgesamt mehrere verschiedene Arbeiten ausgeführt werden sollten. Bei der ausführenden Firma soll es sich angeblich um eine Firma aus Hamburg handeln. In den nächsten Tagen leisteten die 83jährige und ein weiteres Familienmitglied diverse Barzahlungen an die vermeintlichen Handwerker. Die erste Zahlung erfolgte am 17.02.09. Die Handwerker erklärten ihnen, dass ohne Barzahlung auch keine weiteren Arbeiten am Haus mehr stattfinden würden. Nachdem die mutmaßlichen Betrüger mehrere tausend Euro eingestrichen hatten, sagten sie mehre fest zugesagte Reparaturtermine einfach kurzfristig ab. Aufgefallen war der Familie, dass die Arbeiter mit ständig wechselnden Fahrzeugen, ohne jegliche Aufschriften, dem Anschein nach also als Privatfahrzeuge, vor fuhren. Die Baustelle, die die vermeintlichen Handwerker am Haus hinterließen, war recht unüblich und es war kein Gerüst aufgebaut worden. Die Familie, nun doch stutzig geworden, da sie zudem die Firma nie erreichen konnten und sich einer der “Handwerker” immer telefonisch bei ihnen meldete und weitere Treffen, wo um Klärung dieser Angelegenheit gebeten wurde, absagte. In der letzten Woche zeigten sie den Vorfall letztlich bei der Polizei an. Die Kriminalpolizei in Reinbek ermittelt wegen des Verdachts des Betruges. Die Polizeidirektion Ratzeburg warnt noch einmal dringend vor solchen unseriösen Haustürgeschäften! Weitere Hinweise, wie man sich eventuell davor schützen kann (”Gefahren an der Haustür”) und worauf man achten sollte, finden Sie im Internet unter polizeiberatung.de oder polizei.schleswig-holstein.de. Die Präventionsstelle der Polizeidirektion Ratzeburg steht Ihnen auch für Fragen zu diesem Thema unter der Rufnummer 04541/ 809-0 zur Verfügung.