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Reinbek

Archive for the ‘News’


Published February 12th, 2012

Historischer Hamburg Krimi

Der Bau des Elbtunnels, der Hamburger Ringbahn und die entstehende Mönckebergstraße im Jahr 1910 bilden die Kulisse für «Totenwall», den neuen historischen Kriminalroman des Bestseller-Autors Boris Meyn, der seit 1. November im Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek zu haben ist.

Hamburg Krimi
Der Bau des Elbtunnels, der Hamburger Ringbahn und die entstehende Mönckebergstraße im Jahr 1910 bilden die Kulisse für «Totenwall», den neuen historischen Kriminalroman des Bestseller-Autors Boris Meyn, der im Rowohlt Taschenbuch Verlag erscheint. Foto: Rowohlt Verlag

Als promovierter Kunst- und Bauhistoriker hat sich Meyn viele Jahre intensiv mit der Geschichte seiner Heimatstadt Hamburg auseinandergesetzt. Historisch verbürgte Personen, zeitgeschichtliche Fakten und Originalschauplätze werden in seinem Roman mit einem fiktiven Kriminalfall verwebt, in dessen Zentrum der aus Vorgängerromanen bekannte Protagonist Rechtsanwalt Dr. Sören Bishop steht.

Nach dem Überfall auf eine Hamburger Privatbank, bei dem der Senior-Chef getötet wird, meldet sich bei Bishop ein alter Klient: Den Einbruch gesteht er, doch mit dem Mord will der Mann nichts zu tun haben. Dann spült ein heftiger Schauer eine kopflose Frauenleiche am Bahndamm frei. Es wird nicht die letzte sein im schwülen Frühsommer 1910.

«Totenwall» beschreibt eine Zeit zwischen technischem Fortschritt und der Sehnsucht nach ländlicher Idylle, Gartenstädten und Künstlerkolonien, während die Menschheit auf den Weltuntergang wartet: Für den 18. Mai 1910 wurde der Einschlag des Halley’schen Kometen prophezeit.

Boris Meyn, Jahrgang 1961, machte sich einen Namen mit seiner Serie historischer Hamburg-Kriminalromane. Bereits der erste, «Der Tote im Fleet», avancierte in kurzer Zeit zum Bestseller. Auch die Romane «Der eiserne Wal», «Die rote Stadt», «Der blaue Tod» und «Die Schattenflotte» entführen den Leser in das Hamburg des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts.

Boris Meyn, Totenwall. Ein historischer Kriminalroman. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Originalausgabe, 256 Seiten, mit historischem Bildmaterial; ISBN: 978-3-499-25631-8, EUR (D) 8,99/ EUR (AT) 9,30/ sFr 13,50

Published October 26th, 2010

Strohballen abgebrannt

Sonntag Nachmittag, am 24.10.2010, vernichtete ein Feuer in einem Verbindungsweg in Stemwarde (bei Reinbek) an die 100 eingeschweißten Strohballen.

Die Strohballen lagen in dem Verbindungsweg zwischen Kronshorster Weg und Römsmoorweg. Ein Strohballen hat einen Wert von ca. 30 Euro. Eine Spaziergängerin hatte gegen 16.00 Uhr zufällig den Brand bemerkt. Es rückten vier Freiwillige Feuerwehren der Umgebung aus. Rund 60 Einsatzkräfte löschten den Brand. Gegen 17.40 Uhr hatte sie das Feuer unter Kontrolle gebracht. Die Nachlöscharbeiten waren gegen 19.00 Uhr beendet. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist noch unklar. Die Kriminalpolizei in Reinbek hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen und ermittelt wegen des Verdachts der Brandstiftung.

Published May 19th, 2010

Geldwechselautomaten bei Banken aufgebrochen

Unbekannte brachen am Mittwoch, den 19. Mai, in drei Filialen eines Geldinstituts Geldwechselautomaten auf und nahmen daraus das Münzgeld mit.

In Geesthacht hebelten die Tatverdächtigen gegen 02.20 Uhr in einer der Filialen in der Bergedorfer Straße das Gehäuse des Geldwechselautomaten auf und nahmen daraus den Münzbehälter, mit einer geringen Summe Bargeld darin, mit. In der Reinbeker Filiale, in der Bahnhofstraße, hebelten sie gegen 02.10 Uhr das Gehäuse eines Automaten auf und entwendeten ebenfalls Münzgeld aus dem Geldfach. In Glinde, in der Straße Markt, brachen sie gegen 02.30 Uhr den Geldwechselautomaten auf und nahmen daraus den ganzen Behälter für das Münzgeld mit. Die Geldwechselautomaten standen in den Vorräumen der Filialen. Der Sachschaden in Reinbek und Glinde wird bisher auf etwa 1300 Euro geschätzt. Die genaue Höhe des entwendeten Geldes steht derzeit noch nicht genau fest. Die Ermittlungen der Kriminalpolizeiaußenstellen in Reinbek und Geesthacht dauern noch an. Zurzeit wird geprüft, ob diese Taten miteinander in einem Zusammenhang stehen. Zeugen, die verdächtige Personen oder verdächtige Fahrzeuge in der Nähe der Tatorte gesehen haben, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei in Reinbek unter der Rufnummer 040/ 727707- 0 oder der Kriminalpolizei in Geestacht unter der Rufnummer 04152/ 8003- 0 in Verbindung zu setzen.

Published May 15th, 2010

Polizei Reinbek sucht Sex-Täter!

In Reinbek war es Anfang Februar und Ende März dieses Jahres in unmittelbarer Nähe des S-Bahnhofes in Reinbek zu zwei Sexualstraftaten durch mutmaßlich einen bisher unbekannten Tatverdächtigen gekommen. Die erste Tat ereignete sich am Dienstag, den 02.02.2010, gegen 17.50 Uhr, als zunächst eine 30jährige Frau in Reinbek aus der S-Bahn stieg, um anschließend mit ihrem Wagen von dort aus nach Hause zu fahren.

Phantombild Sex Täter Reinbek
Die Polizei Reinbek sucht diesen Mann

Den Wagen hatte sie auf der Rückseite des Bahnhofes in der Ladestraße geparkt. Sie war gerade eingestiegen und hatte auf dem Fahrersitz Platz genommen, als auf einmal der Unbekannte ebenfalls zu ihr in den Wagen stieg, sich auf den Beifahrersitz setzte und sie bedrohte. Die zwei fuhren dann zusammen zu einem bisher nicht bekannten Ort, möglicherweise ein Waldstück, wo er sich dann an ihr verging. Nach dieser Tat fuhren sie mit dem Wagen in die Hamburger Innenstadt, wo er die 30jährige im Fahrzeug allein zurückließ. Der zweite Fall ereignete sich am Samstag, den 28.03.2010, gegen 05.30 Uhr, als eine 21jährige Hamburgerin, nach Verlassen einer Feier im Stadtgebiet von Reinbek, über die Hamburger Straße und Bahnhofstraße in die Sophienstraße ging. In Höhe einer dortigen Ladenzeile griff sie plötzlich ein unbekannter Mann an und zwang sie mit ihm in die Nähe der Gleise zu gehen, wo er sie dann vergewaltigte.

Beschreibung des mutmaßlichen Vergewaltigers (siehe auch Bild Nr. 1):

- männlich
- konkrete Altersangaben sind nicht möglich
- volleres Gesicht und eine breite Kinnpartie
- unrasiert
- dunkelbraunes, volles, längeres, möglicherweise nach hinten
frisiertes oder gegeltes Haar
- schwarze, ovale Brille (die er möglicherweise nicht ständig
trägt!)
- vermutlich deutscher Herkunft
- ca. 1,70 Meter bis 1,80 Meter groß
- normale bis kräftige Statur
- trug einen roten Kapuzenpullover (mit Reißverschluss?) Bei der ersten Tat am 2. Februar ließ der Tatverdächtige graue Wollhandschuhe der Marke Thinsulate zurück (siehe Bild Nr. 2).

Handschuhe
Wer kennt diese Handschuhe?

Der Kriminalpolizei in Reinbek gelang es nun aufgrund sehr umfangreicher Ermittlungen und kriminaltechnischer Untersuchungen, eine Spur fest zu stellen, die auf den mutmaßlichen Vergewaltiger hinweist. Zurzeit wird eine molekulargenetische Reihenuntersuchung (”DNA- Massentest”) geprüft.

Die Kriminalpolizei fragt in diesem Zusammenhang:

1. Erkennt jemand den Mann auf dem Phantombild und kann Hinweise auf seinen aktuellen Aufenthaltsort geben?
2. Ist jemandem dieser Mann zu den genannten Zeiten im Bereich des S- Bahnhofes oder der näheren Umgebung aufgefallen?
3. Kennt jemand diese grauen Wollhandschuhe und kann eventuell Hinweise auf den Besitzer geben?

Hinweise bitte an die Kriminalpolizei oder die Polizeizentralstation Reinbek unter der Rufnummer 040/ 727707- 0!

Published May 4th, 2010

Brand in Tiefgarage Bergstrasse

In einer Tiefgarage in der Bergstraße in Reinbek brannten am Samstagvormittag, den 01. Mai, drei Autos zum Teil vollständig aus. Die genaue Brandursache ist bisher noch unklar. Die Kriminalpolizei in Reinbek ermittelt wegen des Verdachts der Brandstiftung.

Ein Autofahrer, der seinen Wagen nach dem Einkaufen gegen 10.40 Uhr beladen wollte, bemerkte plötzlich, dass aus einem dort geparkten VW Golf Flammen heraus schlugen. Die Freiwilligen Feuerwehren Reinbek und Schönningstedt rückten aus und bekamen den Brand schnell unter Kontrolle. Glücklicherweise wurden niemand verletzt. Die Tiefgarage hat eine Fläche von ca. 1000 Quadratmeter, die in die jeweiligen Stellplätze unterteilt ist. Sie befindet sich unterhalb eines Einkaufmarktes und einer Einkaufspassage. Der VW Golf und ein Audi A6 brannten völlig aus. Ein Hyundai, der etwas abgesetzt vom Golf stand, trug an einer Seite Hitzeschäden davon. Die Decke des Gebäudes war stark verrußt und diverse Neonlampen waren zerschmolzen. Der Sachschaden wird bisher auf mindestens 15.000 Euro geschätzt. Ein Zeuge bemerkte noch in dem Moment einen Mann, der von dem brennenden schwarzen VW Golf weglief. Er soll zu diesem Zeitpunkt einen Benzinkanister getragen haben. Der Unbekannte war dann in einen dunklen Sportwagen gestiegen. Der Sportwagen fuhr in bisher nicht bekannte Richtung davon. Die Kriminalpolizei in Reinbek ermittelt wegen des Verdachts der Brandstiftung. Sie bittet in diesem Zusammenhang Zeugen, die am Tatort oder in der näheren Umgebung einen dunklen Sportwagen gesehen haben oder etwas zu dem/ den Insassen sowie dem Kennzeichen sagen können, sich dringend mit ihr unter der Rufnummer 040/ 727707-0 in Verbindung zu setzen.